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Laserberarbeitungsmöglichkeiten im Modellbau

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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Laserberarbeitungsmöglichkeiten im Modellbau

Beitragvon Bogus » Fr 15 Jan, 2010 9:06

Hallo Martin,

ich bin mal neugierig, aber hast du den Radstern selbst gegossen?

Gruß Jörg
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon MaFa » Fr 15 Jan, 2010 11:12

Hallo Jörg,

nein der Radstern ist nicht gegossen, das ist mehrlagiger gelaserter Karton.
Damit wird es möglich feinste Räder (bis hin zur Spurweite N) zu erstellen
die der momentanen Großserienproduktion überlegen sind. :wink:

NeTTe Grüße
Martin
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Bogus » Fr 15 Jan, 2010 13:05

Hallo Martin,

ist ja interessant, gelaserter Karton! Und so fein wie die Speichen sind, haben sie auch die nötige Stabilität, oder nur für ein Standmodell.

Gruß Jörg
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon MaFa » Fr 15 Jan, 2010 15:08

Hallo Jörg

Was glaubst du denn welche Stabilität Plastik in dieser Stärke hat/hätte ... das ist noch schwächer...
Der Karton ist durch das Cyanacrylat so stark ausgehärtet das er noch geringfügig federnd ist, gepaart mit einer hohen Festigkeit. :)

Auf mich macht das ganze sogar einen sehr stabilen Eindruck sonst hätte ich das ja hier nicht gezeigt. ;)
Und welcher mechanischen Belastung unterliegen die Speichenräder den schon, eine TT 01/03 bringt ca 70- 80 g
auf die Wage teile das mal pro Rad auf... :wink:
Zug und Schubkräfte werden da auch nicht übertragen da die Räder ja nur frei laufend sind.
Und selbst angetriebene Tenderräder werden ihrer Belastungen gewiss stand halten.

Karton ist ein im allgemeinen viel zu unterbewerteter Werkstoff mit hervorragenden Möglichkeiten.
Mit einem Lasercutter ist Karton in mehren Ebenen gravierbar und beliebig schneidbar.
Das eröffnet eine komplett andere Konstruktion und Detalierung die so in Spritzgusstechnik teilweise nicht möglich ist.
Dabei erweist sich der Laser für mich als Brückenschlag zwischen Ätztechnik und Kartonbau.
Da kommt offensichtlich wieder zusammen was sich vor langer Zeit getrennt hat.

NeTTe Grüße
Martin
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Bogus » Sa 16 Jan, 2010 18:29

Hallo Martin,

naja, ich stehe noch ganz am Anfang und informiere mich was heutzutage alles möglich ist.
War nur ein Spielbahner, aber mit dem Alter steigen ja auch die Ansprüche.
Hast du selbst gelasert oder hast du dafür eine Quelle? Sind die Radsterne aus mehreren Schichten?
Wie verfährst du jetzt weiter mit den Radreifen?
Ich habe hier mal gelesen, das einer die Radsterne geätzt hat. Ist das auch eine Lösung. Habe leider keine Bilder gesehen, wie das Ergebnis ist.

Gruß Jörg
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon MaFa » Sa 16 Jan, 2010 19:51

Hallo Jörg

Bogus hat geschrieben:Hallo Martin,
Hast du selbst gelasert oder hast du dafür eine Quelle? Sind die Radsterne aus mehreren Schichten?


ja die habe ich selbst gelasert und ja die Radsterne sind aus mehreren Schichten erstellt.

Bogus hat geschrieben:Wie verfährst du jetzt weiter mit den Radreifen?


Na ja schaun wir mal... die werden wohl erst mal etwas hinten an stehen und dann mit dem TT-Bau der Lok's wohl benutzt werden.

Bogus hat geschrieben:Ich habe hier mal gelesen, das einer die Radsterne geätzt hat. Ist das auch eine Lösung. Habe leider keine Bilder gesehen, wie das Ergebnis ist.

Du findest mehr dazu im nichtöffentlichen Bereich unter diesem Link
Und Bilder von den N-Rädern davon findest du da auch dort. :)
Gruß
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Steffen » So 17 Jan, 2010 2:46

Hallo Jörg,

MaFa hat geschrieben:Na ja schaun wir mal... die werden wohl erst mal etwas hinten an stehen und dann mit dem TT-Bau der Lok's wohl benutzt werden.


ich darf mal dolmetschen: Martin wirft irgendwann seine Drehmaschine an und und bastelt die passenden Radreifen aus Neusilber dran, je nach Laune zwischen Rokal und TT-Fein Profile. Dann allerdings nicht nur für Vorläufer- sondern auch für Treib- und Kuppel- und Tenderradsätze. Damit hat er dann eine superdetaillierte, fahrfähige und sicher auch digitalisierte Papierlok, die mehr nach Original aussieht, als jedes Großserienprodukt. Das Ganze ließe sich auch noch in jedem anderen beliebigen Maßstab wiederholen...

Grüße Steffen
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon MaFa » So 17 Jan, 2010 11:29

Hallo zusammen...

Ob das komplett in Karton/Papier gemacht wird wage ich noch anzuzweifeln, aber da haben sich einige bemerkenswerte
Türen geöffnet und mit den jetzt schon bestehenden Möglichkeiten ist erheblich mehr machbar als zuvor.
Das da einige ihre Bedenken gegen den Werkstoff haben ist mir schon bewusst, aber die Dinge sind im Begriff sich zu ändern
und das ist auch gut so.

Was den Maßstab angeht so habe ich hier noch zwei Bildchen die zwar nichts mit der Lok zu tun haben, aber zur Demonstration
der Möglichkeiten brauchbar sind. Dieser Schiffsniedergang ist in 1:250 erstellt zeigt eigentlich gut die von mir im Moment erreichten
Maßstabsgrenze auf.

SANY1076.JPG


SANY1072.JPG


Damit zeigt sich das in den Baugrößen von klein bis groß so einiges zu verwirklichen geht.
Die Thematiken Lackieren, Altern, Beschriften, Loknummern etc. erscheinen damit dann auch einem komplett anderen Blickwinkel als zuvor...

Noch einen schönen Sonntag und
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Bogus » Mo 18 Jan, 2010 19:47

Hallo Steffen,

danke fürs dolmetschen. Genau das hat mich interessiert. Bei dem was mir vorschwebt in TT werde ich wohl auch auf Eigenbau zurückgreifen müssen.
Da bin ich für jede Info dankbar.
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Bogus » Mo 01 Feb, 2010 23:00

Hallo Martin,

ich habe mal eine Frage zum Lasern von Karton. Kann man damit nur Durchbrüche machen, oder kann man ähnlich wie beim ätzen auch einseitig die Oberfläche bearbeiten?

Gruß Jörg
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon MaFa » Di 02 Feb, 2010 0:27

Hallo Jörg

bislang habe ich im Bereich gravieren z.B. die Lokschilder gemacht.
Dabei kannst Du zumindest sehen was da so Möglich ist.. Bearbeiten lassen sich auch andere Materialien mit dann unterschiedlichen Möglichkeiten und Effekten..

NeTTe Grüße
Martin
Gruß
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Re: Bilder der BR 41 in 1:120

Beitragvon Bogus » Mo 08 Feb, 2010 20:40

Hallo Martin,

ich kann dann also auch z.B. Gebäudeseitenteile aus Karton lasern und entsprechendes Mauerwerk eingravieren?

Gruß Jörg
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Re: Laserberarbeitungsmöglichkeiten im Modellbau

Beitragvon MaFa » Mo 08 Feb, 2010 20:59

Hallo Jörg und liebe Mitleser ...

ich habe das Thema jetzt mal abgetrennt da dies nun nichts mehr mit der 41 in TT zu tun hat...

Ja auch Mauerwerk (Fugen) lässt sich damit durchaus Sinnvoll machen bei Naturstein kann ich das so noch nicht sagen, da ich da noch keine Test's
gemacht habe. Naturstein währe dann doch sehr aufwändig da man jede unterschiedliche Vertiefung einzeln definieren musst.
Das bedeutet dann das man schnell bei mehreren Arbeitsdurchgängen ist die zwar machbar sind sich aber dann auch eben im Preis niederschlagen
werden und da wird das dann schon fraglich wie weit man das dann machen möchte, aber technisch ist das durchaus machbar...

Es lassen sich aber durchaus hervorragende Modelle damit realisieren. :)
Gruß
Martin

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Re: Laserberarbeitungsmöglichkeiten im Modellbau

Beitragvon Bogus » Di 09 Feb, 2010 9:01

Hallo Martin,

danke fürs richtige Einordnen des Themas.
Mich interessiert speziell Mauerwerk, Naturstein spielt bei meinem Projekt keine Rolle. Aber aus Karton gelaserte Gebäude sind eine gute Alternative im Selbstbau.
Da ein Lasergerät sicher nicht zwingend zur Grundausstattung einer Modellbauwerkstatt gehört, kann man sich denn auch an dich wenden? Und wenn ja, wie müssen die Daten vorliegen? Und so weiter??

Gruß Jörg
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Re: Laserberarbeitungsmöglichkeiten im Modellbau

Beitragvon MaFa » Di 09 Feb, 2010 14:47

Hallo Jörg und liebe Mitleser...

deine von dir gestellten Fragen kann ich im Moment leider noch nicht alle beantworten da sich einige Veränderungen abzeichnen
und ich noch nicht genau weiß wie und in welche Richtung sich alles entwickeln wird.
Auf jeden Fall wird sich das wohl auch auf dieses Forum hier in der einen oder anderen Weise auswirken.
Bis dahin kann ich dich nur um Geduld und dein Verständnis bitten das ich dir z.Z. keine bessere Auskunft geben kann.

Ich persönlich arbeite mit Inkscape und dem .SVG Datenformat, aber es ist natürlich auch möglich andere Datenformate zu verarbeiten.

Alle Haarlinien der Zeichnung werden als Vektorschnitt verarbeitet.

Farbverhalten ...
100% Rot verwende ich als Vektorschnittlinienfarbe Leistung/Frequenz/Geschwindigkeit ist beeinflussbar.
Sämtliche Farbflächen werden eingraviert und sind in der Leistung/Frequenz/Geschwindigkeit ebenfalls beeinflussbar.
Jede Farbfläche ist ein neuer Arbeitsdurchgang der Maschine, das heißt zum Beispiel die Maschine bearbeitet erst Rot,Grün und dann Blau.
Wobei ich die Verarbeitungsreihenfolge der Farben ebenfalls manuell dann noch bei Ausgabe der Datei verändern kann.
Das sind sehr viele verschiedene Parameter mit denen man da variieren kann.
Es macht Sinn erst das Material zu gravieren und dann zu schneiden.
Das alles unterscheidet sich in der Denkessweise für mich nicht von der Ätztechnik nur die Anzahl der möglichen Ebenen in denen
ich Material abtragen kann ermöglicht hier natürlich dann eine sehr schöne dreidimensionale Gravur.
Gruß
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