Nachdem ich mich schon vor einiger Zeit hier angemeldet habe, möchte ich mir hier endlich auch kurz vorstellen.
Ich heiße Axel, bin 50 Jahre alt und von Beruf Maschinenbau-Ingenieur. Ich bin hauptberuflich in München und Kassel mit der Entwicklung und Konstruktion der Magnetschwebebahn Transrapid beschäftigt (Bereich Elektromechanik; neudeutsch "Mechatronics"). Ich habe seit 1986 Erfahrung mit 3D-CAD Software EUCLID und CATIA V5. (EUCLID ist die Konstruktions-Software, die heute noch im Hause Märklin verwendet wird, siehe aktuelles Märklin-Magazin Ausgabe 03 Juni/Juli 2008).
Nebenberuflich bin ich seit vielen Jahren gelegentlich als Konstrukteur und Berater für einen Kleinserienhersteller im Modellbahnbereich tätig.
Seit ca. 45 Jahren bin ich (mit 10-jähriger Pause) Modellbahner und habe mich auch schon früh mit Umbau und später Selbstbau von Fahrzeugen beschäftigt. Da seit ca. 10 Jahren mein modellbahnerisches Hauptinteresse der Spur Z (Maßstab 1:220) gilt, in der ja die Produktauswahl stark eingeschränkt ist, ergibt sich die Notwendigkeit des Selbstbaus von allein.
Weiterhin bin ich im Bereich der 5"-Bahn (5 Zoll = 127 mm Spurweite) aktiv, wo ich derzeit mit 2 Partnern eine Diesellok (Henschel BBC DE 2500) entwickle und baue (Länge 1,8 m; Gewicht ca. 80 kg) . Ein Bild vom Lokkasten habe ich hier mal angehängt.
Ich habe auch privat die CAD-Software CATIA V5 als Vollversion zur Verfügung (das ist Highend-Software - eine Lizenz kostet ca. 22 000 EUR); daher habe ich mich mit Inkscape noch nie beschäftigt. Da das hier sozusagen "Standard" ist, werde ich das aber umgehend nachholen. Ich habe früher auch schon selber geätzt, inzwischen lasse ich lieber fertigen, da die Qualität (in Spur Z kommt es gerade auf die kleinsten Details an!) meistens besser und vor allem gleichmäßiger ist. Neben der Ätztechnik lasse ich auch für nicht abwickelbare Teile (das kann in Spur Z außer an der Geometrie auch einfach an der schieren Größe bzw. "Kleine" liegen) gelegentlich Teile mithilfe von unterschiedlichen rapid-prototyping- Verfahren (Stereolithografie; 3D-Druck, Thermojet etc.) erstellen; sei es als Urmodell für den Abguß in Weßmetall oder auch zur direkten Weiterverarbeitung.
Aufgrund meiner langen Beschäftigung mit der großen und kleinen Eisenbahn habe ich auch einige Kenntnisse im Bereich des Vorbilds (speziell Dampfloks) und kann vielleicht hier gelegentlich helfen.
Aktuell beschäftige ich mich mit der Entwicklung eines Nietentenders 2´2´T32; der u.a. auch zur BR 41 (meiner Lieblingslok) paßt; in Spur Z aber nicht zu kaufen ist.
Ich finde die Idee der open draw community einfach toll und hoffe, dass nicht nur ich hier von Euerer Arbeit profitieren kann (BR 41!), sondern ich auch für Euch einen nennenswerten Anteil zuliefern kann.
Viele Grüße aus München!
Axel







